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Outdoor-Ausrüstung mit Funktionspfiff

Presserundgang OutDoor 2015

Die Outdoor-Branche steht für Innovationen. Das erkennt man auch auf der 22. OutDoor, die am Mittwoch, 15. Juli 2015 für vier Tage der Fachwelt ihre Tore öffnet. 329 Einreichungen beim diesjährigen OutDoor Industry Award, zahlreiche Weltpremieren und pfiffige Ideen an den Ständen – ein Rundgang durch die Messehallen am Bodensee macht deutlich: Besonders die Ausrüstungssegmente wie Schuhe, Schlafsäcke, Zelte, Rucksäcke oder Accessoires sorgen für den funktionalen Unterschied zwischen Outdoor und anderen Sparten. Und genau davon lebt die Branche.


Nordisk: Darf’s etwas mehr Luxus sein?

Den Skandinaviern sagt man einen Hang zur Gemütlichkeit nach. Vielleicht hängt das mit den langen, kalten und dunklen Wintern zusammen. Da muss man es sich behaglich machen, will man nicht depressiv werden. Die Dänen von Nordisk haben diese Gemütlichkeit auf den Sommer und das Zelten ausgedehnt und nennen es Glamping – die Wortverbindung von „glamorous camping” – Luxus Camping. Das erinnert an die guten alten Safaris eines „Out of Africa“. Passend dazu nennt Nordisk ihr Vanaheim-Zelt „das mit Abstand aristokratischste Zelt“. Mit seinen vier Schlafkabinen ist es gemütlicher als manches Drei-Sterne-Hotel, wiegt aber auch satte 58,5 Kilo. Das ist nicht gerade Lightweight und passt auch nicht in jeden Kofferraum. Bleiben zwei Fragen offen. Wie groß ist das Potential für Glamping? Und: Ist das überhaupt noch Outdoor? Übrigens: Nordisk kann auch ganz leicht. Mit dem Telemark 2 Carbon bieten die Dänen das derzeit leichteste Zwei-Personen Zelt mit gerade mal 880 Gramm – und das wiederum passt sogar in die Rucksackseitentasche.


AKU: Das passende Schuhwerk für 80 Prozent der Aktivitäten

In Deutschland verbinden wir Berg- und Wanderschuhe mit bayerischer Idylle des Voralpenraums. In Italien verbindet man selbige mit Montebelluna, dem Schuhzentrum am Fuße der Dolomiten, aber auch nicht weit von Venedig, von wo das Leder herkam und wo die fertigen Schuhe verkauft wurden. Heute beherbergt die Stadt das einzige Bergschuhmuseum der Welt – und die italienische Wanderschuhmarke AKU. AKU ist noch ein traditioneller Schuster mit echtem Handwerk. Natürlich auch mit einer großen Produktion direkt im Ort. Die drei Buchstaben ihres Namen setzt AKU gerne in Relation zu drei weiteren Buchstaben: IRC. Diese stehen für Inspiration, Reputation und Commitment, also Verpflichtung. AKU sieht das als die drei Säulen der Firma. Zur Messe hat AKU eine komplette Range Multifunktionsschuhe entwickelt – „Made in Europe“. Damit will AKU 80 Prozent der Outdoor-Einsätze abdecken, von Alltag, Reisen, Urban Outdoor, über Mittelgebirgswanderungen, klassische Wanderungen bis hin zu leichten Bergtouren.


Ortovox: Komfort und Sicherheit auf dem Rücken

Die deutsche Firma Ortovox ist unter Bergsteigern bekannt für hochwertige Lawinensicherheitsausrüstung und für die Verarbeitung von Merinowolle. Das fing schon an, als der Merinoboom noch in weiter Ferne lag. Bergsicherheit und Merino verbindet Ortovox auf der diesjährigen OutDoor und startet eine Rucksack-Kollektion. Das Besondere: Die Rücken sind aus weicher, feuchtigkeitsaufnehmender Swisswool und sorgen so für ein angenehm trockenes Gefühl, auch wenn der Rucksack dicht aufliegt. Als zweites Element stattet Ortovox seine Modelle mit dem „Recco SAR1“-System aus. Ähnlich des normalen Winter-Recco, das die Suche nach Verschütteten bei Lawinenabgängen unterstützt, ist die Sommerversion des Recco eine Hilfe bei der Suche nach vermissten Bergsteigern. Das System kann über einen breiteren Raum suchen und zu einer schnellen Ortung bei Bergunfällen beitragen.


The North Face: Der „Appsolute“ Trainingspartner

Es gibt wenig ähnlich klangvolle Namen wie die amerikanische Outdoor-Marke The North Face mit dem stilisierten legendären Half Dome des Yosemite Nationalparks im Logo. Bald 50 Jahre nach Gründung der Marke ist The North Face eine der größten Outdoor-Marken der Welt. Das schafft man nur, wenn man stets dem Zeitgeist voraus ist und viel Engagement in die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen steckt. Auf der OutDoor 2015 betritt The North Face wieder einmal Neuland und präsentiert die erste Mountain Training App weltweit. Sie bietet ein zielorientiertes Trainingsprogramm für Outdoor-Sportarten – Trailrunning, Skifahren, Klettern, Grundkondition – von den The North Face Athleten entwickelt. Dazu empfiehlt die App eine spezielle Bekleidungslinie für diese Sportarten.

 

Nikwax: Alle meine Daunen schwimmen auf dem See

Wenn es darum geht, die Outdoor-Branche nachhaltig voranzubringen, gehört die kleine englische Firma Nikwax zu den Big Playern. Während andere diskutieren, bis 2018 oder 2020 PFC frei sein zu wollen, war es Nikwax bereits seit Anbeginn. Nachhaltigkeit ist eine Verpflichtung für den Chemiker und Inhaber Nick Brown. Zur OutDoor 2015 präsentiert Nikwax eine neue Dimension ihrer ‚Hydrophobic Down’ – wasserfeste Daune. Grundsätzlich ist das nicht neu. Neu und beachtlich ist dagegen, dass diese Daune den ‚IDFB Schütteltest’ von der ‚International Down&Feather Laboratory’ (IDFL) bestanden hat. Mindestens 1.000 Minuten hält die hydrophobe Daune Nässe und Schütteln stand. Damit liegt die PFC-freie Ausrüstung von Nikwax erstmals höher als PFC behandelte hydrophobe Daune. „Wir haben bewiesen, dass man eine extrem hohe Wasserabweisung auch ohne Chemie erreichen kann“, verkündet Nick Brown stolz und lässt ganze Schafsäcke schwimmen. Übrigens: Nikwax ist hier „Supplier“, das heißt, dass andere Firmen die Hydrophobic Down für ihre Jacken oder Schlafsäcke kaufen können.


Die OutDoor 2015 ist von Mittwoch, 15. Juli bis Samstag, 18. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr).


Eine Extra-Portion OutDoor-Feeling bietet: www.facebook.com/OutDoor.Show.

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