OutDoor

Kontakt

Stephanie Beiswenger
Stephanie Beiswenger
Projektreferentin, Aussteller-Betreuung
+49 7541 708-410
+49 7541 708-2410
Kerstin Moßmann
Kerstin Moßmann
Projektreferentin, Aussteller-Betreuung
+49 7541 708-416
+49 7541 708-2416
Stephan Fischer
Stephan Fischer
Referent Besucherservice
+49 7541 708-404
+49 7541 708-2404
Kommunikation
Kommunikation
+49 7541 708-307
+49 7541 708-331

Ruhepol und Trend zugleich: „Sich hängen lassen“ als Geschäftsmodell

HangOut-Area auf der OutDoor 2018 mit über 20 Ausstellern

Der Erfolg von Outdoor hat mit Entschleunigung zu tun – das stellen Untersuchungen immer wieder fest. Exemplarisch lässt sich diese Entschleunigung im HangOut-Bereich der OutDoor in Friedrichshafen beobachten und erfahren: Einerseits Ruhepol im hektischen Messealltag, andererseits auch Trend für den spezialisierten Outdoor Fachhandel. Über 20 Firmen beteiligen sich im HangOut-Bereich mit Produkten, Aktivitäten, Challenges sowie Diskussionsrunden und ermöglichen so ein Outdoorerlebnis auf der größten Outdoor-Messe Europas vom 17. bis 20. Juni 2018 am Bodensee.


„Als neues ‚OutDoor Plus‘-Thema kam der HangOut-Bereich im Vorjahr so gut an, dass wir ihn für die 25. OutDoor ausgebaut haben. HangOut ist keine Ruhezone, sondern ein Outdoortrend und ein wichtiges Thema für den Handel“, betont Projektleiter Dirk Heidrich. HangOut könne Kundenbindung schaffen – ein wichtiger Aspekt für den stationären Handel im Wettbewerb um Kunden in Zeiten von anonymisierten Online-Schnäppchenjagden. Martin Kössler, Initiator der ‚HangOut Area‘ auf der OutDoor in Friedrichshafen, erklärt: „Das zentrale Element ist das ‚Zusammensein‘. Zeit und Erlebnisse mit alten und neuen Freunden zu teilen, ist für sich genommen schon eine Aktivität, vor allem, wenn man draußen „gemeinsam isst und übernachtet.“ HangOut ist aber mehr als geselliges Zusammensein. „Die Messebesucher mit Aktivitäten einzubinden, inspiriert sowohl Aussteller wie auch Einkäufer“, betont Martin Kössler.

Vor allem für kleinere Firmen sowie Start-Ups ist der HangOut-Bereich als Ausstellungsfläche interessant. Die kleine liechtensteinisch-amerikanische Firma Hoi Outdoor bezeichnet den HangOut als „perfekte Möglichkeit“ auf der OutDoor zu starten. Inhaberin Elisabeth Schaedler produziert und vertreibt Hängematten und schwärmt: „HangOut ist der richtige Platz zur richtigen Zeit, um erstmals auf einer Messe auszustellen.“ Hängematten seien in Amerika ein großes Thema, aber in Europa ziemlich marginal und das könne sich mit HangOut ändern. Ihre Hängematten lassen sich im Freigelände der Messe gleich richtig testen. Neben der womöglich stabilsten und größten Hängematte stellt sie zur OutDoor ein innovatives Haltesystem vor: Robust aus Webware statt Seilen, stufig, einfach verstellbar mit einer Reichweite von satten zehn Metern.


Auch Fyro ist das erste Mal auf einer Messe. Die Start-Up Firma präsentiert den ersten Holzkocher, der mit rußfreier und kraftvoller Flamme wie ein Gaskocher brennt sowie reguliert und auch mit Biomasse geheizt werden kann. Der Fyro Kocher ist zurzeit noch ein voll ausgereifter Prototyp, der zum Patent angemeldet ist. Der Auftritt auf der OutDoor ist gleichzeitig der Startschuss für eine Crowdfunding Kampagne. Dieter Weber, einer der Inhaber der Firma, sieht den HangOut-Bereich als ideal an: „Wir können hier vier Tage unser Gerät betreiben, auf ihm kochen, brutzeln, garen und gleichzeitig die große Menge an innovativer Physik erklären, die in dem Kocher steckt.“


„Draußen sein“ ist auch für die Niederländer von Waka Waka ein entscheidendes Kriterium. „Wir sind ein großer Anhänger des HangOut-Gedanken und das nicht nur, weil wir als Solarfirma gerne in der Sonne sind“, betont Global Sales Manager Alexander de Gaay Fortman. Die Firma Waka Waka präsentiert auf der OutDoor eine neue Solarladestation und hat sich zum Ziel gesetzt, Licht in die Welt zu bringen: „Wenn afrikanische Kinder nach 18 Uhr im Dunkeln sitzen, weil sie kein Licht haben, können sie keine Hausaufgaben machen und dadurch weniger lernen. Bildung ist aber entscheidend für Entwicklung“, erklärt Gaay Fortman. Waka Waka hat deshalb mit Schulpartnern in afrikanischen Ländern sogenannte Lichtbibliotheken eingerichtet, so dass jedes Schulkind eine hoch effektive und extrem haltbare Solarlampe leihen kann. Diese Lampen sind identisch mit den Lampen, die in Outdoorläden in Europa verkauft werden, wodurch das Projekt finanziert wird.


Auch Wasseraufbereitung ist ein Thema von HangOut. Die amerikanische Firma Grayl präsentiert erstmals in Europa den, laut Verkaufsleiter Gary Sukovaty, „weltbesten Wasserentkeimer“ auf der OutDoor. Er bezeichnet den Grayl-Filter als „Game Changer“, weil er dank Dreifachfilter, Viren, Bakterien, Protozonen, Schwebestoffe und sogar Chemie und Schwermetalle aus Wasser filtert und in nur 15 Sekunden für Trinkwasser sorgt.

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden! Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle aktuellen Themen rund um die OutDoor.


Zum Anmeldeformular

Top