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Natur wird zur Farbinspiration für Outdoor-Kleidungskollektionen 2016

Hersteller setzen bei der OutDoor für 2016 auf Ton in Ton – 2017 wird laut Modedesignern ein leuchtender Sommer

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Neonfarben und Colourblocking bei den Outdoor-Bekleidungskollektionen der letzte Schrei. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert: Die neuen Entwürfe für den Sommer 2016 orientieren sich farblich wieder mehr an der Natur. Und statt auf Kontraste setzen die Herstellerfirmen eher auf tonale Abstufungen. Erst 2017 wird die Farbpalette wieder etwas kräftiger und frischer. Die Fachmesse OutDoor auf dem Messegelände in Friedrichshafen gewährt von 15. bis 18. Juli wieder einen Überblick darüber, welche Farbentwicklungen für die Sport- und Freizeitmode in den nächsten zwei Jahren von Belang sein werden.


Nora Kühner setzt seit vielen Jahren Trends. Die Münchner Modedesignerin von IDEAS Active Sports Design Network hatte bereits im vergangenen Jahr  gemeinsam mit zwölf Kollegen aus aller Welt für 2016 eine Farbpalette für Outdoor-Kollektionen entworfen, die auf klare, sportive, von der Natur inspirierte Töne setzt. „Die Farben in der Oberbekleidung werden wieder gedeckter und ruhiger“, meint Nora Kühner. Neu sind beispielsweise Marineblau, Burgunderrot und Lachsrosa, erdiges Braun oder sandiges Beige. Zugleich gibt es kaum noch harte Kontraste, sondern vielmehr harmonische Farbabstufungen. Natürlichkeit spielt auch beim Material eine große Rolle: Wolle und Baumwolle, die sich leichter einfärben lassen, kommen vermehrt zum Einsatz. Und selbst Polyesterstoffe haben inzwischen einen natürlichen Griff.


Bei Marmot aus Bayern ist für 2016 in der Herrenkollektion ein dunkles Blau neu im Programm, das mit helleren, tonalen Blaunuancen kombiniert wird. Hinzu kommen Erdfarben in verschiedenen Abstufungen. „Bei den Damen geht es dagegen etwas bunter zu“, sagt PR-Sprecherin Julia Baumann. Stoffe in satten Beerentönen werden zum Teil mit Reißverschlüssen in sonnigem Gelb oder Orange kombiniert. „Auch diverse Farbräume in Mint sorgen im Sommer 2016 für frischen Wind“, erklärt Baumann. Hier liegt der Fokus vor allem auf Oberteilen wie Jacken, Westen, Pullover und T-Shirts.


Die Firma Mammut aus der Schweiz wiederum setzt bei ihrer Outdoor-Kollektion schon länger auf Ton in Ton – und zwar bei beiden Geschlechtern. Neu ist dieses Jahr ein Mix aus gedeckten und leuchtenden Farben. Kontraste und Akzente werden auch hier vor allem bei den Jacken mit Reißverschlüssen und Paspelierungen in dynamischen Kolorierungen gesetzt. „Im Grunde gibt es bei Mammut aber je nach Segment unterschiedliche Farbvariationen“, berichtet Silvia Brüllhardt von der PR-Abteilung. Bunt bleibt es etwa bei der Bekleidung für die leistungsorientierten alpinen Aktivitäten, während bei der Freizeitbekleidung tonale Abstufungen zu finden sind, die „Gefühle für ein einfaches Leben wecken“.


Geht es nach den Entwürfen von IDEAS, so wird 2017 ein leuchtender Sommer. Nora Kühner wird auf der OutDoor am Donnerstag, 16. Juli, um 13 Uhr im Raum Berlin/Paris die Trendfarbenkarte der Outdoor-Industrie für 2017 vorstellen. Wobei die Farbpalette laut Nora Kühner nicht künstlich ist, sondern nach wie vor naturverbunden. Klassisches Blau, Weiß und Rot werden durch Stoffe mit Struktur neu interpretiert. Das heißt: „Durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten wirken die Farben auf den neuen griffigen Oberflächen satter als früher auf den glatten“, erklärt die Modedesignerin. Bei den Frauen bleiben Beerentöne aktuell. Hinzu kommen kreidige Farben wie Aqua, Sand und Vanille. Neue Trendfarbe für 2017 könnte Chartreuse werden – ein frisches Gelbgrün. Bei den Männern wiederum empfehlen die Designer neben klassischem Blau vor allem Braun- und Khaki-Nuancen. Wichtig seien für die Verbraucher von heute eben nicht nur Funktion und protektive Eigenschaften, sondern auch modische Aspekte wie gute Passform, angenehme Stoffe und eine alltagstaugliche Kolorierung.


Die OutDoor 2015 ist von Mittwoch, 15. Juli bis Samstag, 18. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr).

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