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Die Outdoor-Schuhe laufen richtig gut

Footwear wird im Handel erfolgreich verkauft – Outdoor-Schuhe bieten Funktion, Komfort und Trends – Hochwertiges Leder stark gefragt

Seit Jahren macht die Kategorie Outdoor-Schuhe, die etwa 25 Prozent des Outdoor-Branchenumsatzes ausmacht, Handel und Industrie gleichermaßen Freude. Sowohl der Komfort als auch die Qualität der Produkte werden hoch eingeschätzt. Die 25. OutDoor in Friedrichshafen zeigt von 17. bis 20. Juni 2018, wo die Trends hingehen.


„Wir sind zufrieden, hochwertige, funktionelle Schuhe sind gefragt.“ Der deutsche Schuster Meindl schaut optimistisch in die Verkaufssaison 2019, auch Thomas Gröger, Geschäftsführer beim Wettbewerber Hanwag, sagt: „Wir freuen uns über ein gesundes und ganzheitliches Wachstum.“


Dass es bei den beiden Bergschuhspezialisten aus der Branche gut läuft, ist angesichts des fortlaufenden Wandertrends in Deutschland nicht überraschend. Gute Geschäfte vermeldet auch die ausländische Konkurrenz, die es auf dem deutschen Markt nicht immer leicht hat. Scarpa Verkaufsleiter Jonas Gerhäusser ist mit dem Geschäftsjahr 2018 „sehr zufrieden“, auch für Dr. Oliver Wieser, Geschäftsführer Dachstein, ist die „Saison gut gelaufen“.


Schuh-Hersteller Lowa verzeichnet bei „sportlichen Multifunktionsschuhen sehr starke Zuwachsraten“, meint Entwicklungsleiter Alex Nicolai. Keen Key Account Manager Selim Say spricht von „Nachbestellungen in Rekordhöhe für Sandalen in allen Kategorien“, während Scarpa bei Kletterschuhen und im Approach-Segment „signifikante Umsatzsteigerungen“ verzeichnet, so Jonas Gerhäusser. „Der Schuhbereich ist ein hart umkämpftes Feld“, stellt Mathias Basedow, Country Manager Deutschland der schwedischen Marke IceBug, fest: „Grundsätzlich ist die Nachfrage gesund, aber es besteht die Gefahr, dass zuviel Ware in den Markt gepumpt wird.“


Um es den branchenfremden Mitbewerbern möglichst schwer zu machen, setzen die Outdoor-Schuster mit Innovationen weiter auf Komfort und Qualität. AKU aus Italien baut 2019 stark auf ihre Komfortinnovation ‚Elica’, eine Technologie, die den Schuh „im Gebrauch noch komfortabler werden lässt“, sagt Exportmanager Fabio Miotto. Wettbewerber Tecnica zeigt auf der OutDoor den ersten Customized-Fit Low Cut Hiking-Schuh. Mit der Technologie, die Tecnica auf der vergangenen Leitmesse bei klassischen Wanderschuhen eingeführt hatte, habe die Firma ihren Umsatz 2018 um 35 Prozent steigern können, so Federico Sbrissa,  Business Unit Manager Tecnica Outdoor. Hanwag-Chef Thomas Gröger spricht gerne über Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit, statt über neue Trends. Er sieht den eigentlichen Antrieb darin, die Modelle dank innovativer Technologien weiterzuentwickeln.


„Urban Outdoor“ ist ein Trend und Selim Say findet, dass dies super zur Markenphilosophie von Keen passe. Dachstein interpretiert „Urban Outdoor“ als „Fusion von Mode und Sport“. Die Firma Meindl dagegen zeigt sich bewusst traditionell. „Der Berg- und Trekkingschuh ist unsere Kernkompetenz“, stellt Verkaufsleiter Stefan Müller fest und ergänzt: „hochwertiges Leder ist Trend“. Dem pflichtet Gröger bei: Hanwag setze, bis auf ihr Yakleder, das die Bayern aus einem Entwicklungsprojekt aus Tibet bekommen, ausschließlich auf Leder aus Gerbereien innerhalb der EU. 


Auch Nachhaltigkeit wird im Schuhmarkt immer wichtiger. AKU habe den ersten und bislang einzigen Schuh weltweit mit einer Environmental Product Declaration (EPD): Chromefreies, regionales Leder, Zero-Impact Futter und einem Fußbett aus Bambus mit Kokosaktivkohle. Hanwag baut die Kollektion mit der PFCfreien Eco-Shell Membran Technologie aus. Auch Icebug setzt das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus.

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