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Wer draußen schläft, braucht eine warme Hülle

Schlafsäcke stehen für das echte Outdoor-Erlebnis – Kunstfasermodelle im Trend – Daunenschlafsäcke nach wie vor stark gefragt

Schlafsäcke stehen für das klassische Outdoor-Erlebnis: Wer draußen übernachtet, braucht eine warme Hülle. Vor allem der Kunstfaserschlafsack steht auf der OutDoor 2016 vom 13. bis 16. Juli im Fokus vieler Anbieter, die in diesem Jahr ein reichhaltiges Spektrum anbieten.
Etwa 100 Mio. Euro setzt die Industrie laut Branchenverband European Outdoor Group (EOG) jährlich mit Schlafsäcken um, im Sortiment werden die Produkte als enorm wichtig eingestuft. Michael Hübertz, Marketing Manager von Nordisk, sieht Schlafsäcke als „den Kern des Outdoorgeschäfts“ und Mammut-Produktmanager Orlando Campo stellt fest: „Ein intensives Outdoor-Erlebnis ist nur mit einer Übernachtung unter freiem Himmel möglich.“ Dieses muss nicht mal extrem sein: „Wir bemerken, dass gerade Familien mit Kindern wieder mehr zum Campen gehen“, erklärt Markus Wiesböck von Grüezibag und schwärmt vom Erleben der Natur und „dem Gefühl von Freiheit unterm Sternenhimmel.“


Andere Produkte aus der Hartwarenkategorie leiden zum Teil unter dem Trend zu immer kürzeren Freizeit-Aktivitäten. Für Schlafsäcke scheint das keine Rolle zu spielen. „Selbst wenn Outdoor-Abenteuer nur ein paar Tage dauern, benötigt man die warmen Hüllen, die auch vielseitig einsetzbar sind. Schlafsäcke werden für viele weitere Bereiche genutzt, auf Musikfestivals oder beim Übernachten bei Freunden“, erläutert Anna Ferrino, Geschäftsführerin des Familienunternehmens Ferrino. Das sehen auch ihre Wettbewerber so. „Auch bei kurzen Unternehmungen bietet ein eigener Schlafsack oder eine eigene Decke Privatsphäre und einen gewissen Komfort“, argumentiert Markus Ernst, Produktmanager Schlafsäcke bei Vaude. „Nicht jeder mag Hoteldecken und ungewisse Hygieneumstände. Da bieten sich leichte Schlafsäcke als ein Stück Geborgenheit an.“


In der kommenden Saison wird der Kunstfaserschlafsack wieder wichtiger. „Einerseits machen die Hersteller damit gute Umsätze und sind auch für Kunden geeignet ist, die nicht in extremen Situationen übernachten“, wie Deuter Verkaufsleiter Andreas Herrlinger feststellt. Andererseits gibt es eine neue Materialoffensive, die die kommende Generation dieser Produkte kleiner und leichter macht: „Moderne Kunstfaserschlafsäcke können durch die Weiterentwicklung der Füllungen mit einem guten Wärme-Gewichtverhältnis aufwarten und können mit neuen Materialien kombiniert werden.


Der Daunenschlafsack ist weiterhin stark gefragt. Mit ihm kann die Industrie die Einsatzbereiche „Expedition“, „Alpin“ und „Leichtgewicht“ gut abdecken. Auch im Komfortbereich punktet Daune durch angenehme Wärme und hohe Anschmiegsamkeit. Allerdings stellen die extremen Preissteigerungen des Rohstoffes Daune in den letzten Jahren die Hersteller vor die Herausforderung „die Preispunkte für Schlafsäcke nicht zu weit nach oben rutschen zu lassen“, betont Deutschland-Geschäftsführer Tom Strobl von Mountain Equipment. „Für 2017 hat Mountain Equipment jede Kammer, jede Naht und jedes sonstige Detail erneut mit wissenschaftlichen Methoden unter die Lupe genommen und eine deutliche Leistungssteigerung mit leichteren Konstruktionen erzielt.“ Auch Hannah Berger vom britischen Hersteller Rab erklärt, die Firma habe „sehr viel Zeit in optimierte Kammertechnik investiert, wodurch wir hier eine sehr gute Leistung bieten können“. Marmot macht 2017 ebenfalls mit einem komplett überarbeiteten Daunenschlafsack-Programm auf sich aufmerksam.


„Tierschutz wird grundlegend vorausgesetzt, wie auch alle anderen relevanten Themen. Der Verbraucher erwartet von der Industrie, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird und ein ethisch korrektes und sauberes Produkt zu gleichbleibenden Preisen anbietet“, erklärt Tom Strobl. Die Outdoor-Industrie erfülle diese Standards flächendeckend und bekomme selbst Lob von Tierschutzorganisationen.


Die OutDoor ist vom 13. bis 16. Juli 2016 nur für den Fachhandel geöffnet.

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