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Aussteller-Pressefächer

Interview WakaWaka Deutschland

Fragen an Camille van Gestel (CEO Gründer) und Arne Pelzer (Manager DACH)

WakaWaka ist ein niederländischer Hersteller von solarbetriebenen LED-Lichtquellen, die gleichzeitig als Powerbank, also als mobiler Ladeakku dienen. Der Technologie liegen sowohl ein weltweites Patent, als auch die Verwendung von Top-Qualitätskomponenten
zugrunde. Welchen Hintergrund hat die ungewöhnliche
Namensgebung?

CvG: Der Name WakaWaka stammt aus dem ostafrikanischen Swahili und bedeutet in Etwa
„großartiges Licht“. Es ist ein schöner Zufall, dass unsere ersten unternehmerischen Aktivitäten während des World Cups in Südafrika stattfanden. Und natürlich ein willkommener, dass Shakiras WakaWaka ein derart großer Hit wurde. Zu dieser Zeit nahmen mein Geschä
ftspartner Maurits Groen und ich an einer Ausschreibung teil, deren Inhalt war die Fußballweltmeisterschaft klimaneutral zu gestalten.
Nach dem Projekt bereisten wir Südafrika und begriffen
schnell wie viele Menschen weltweit
gezwungen sind ohne Licht und Strom zu leben. Als einzige Lichtquellen bieten sich diesen Menschen Öllampen oder Kerzenlicht, was dauerhaft zu massiven Gesundheitsbeeinträchtigungen, vor allem für Kinder, zur Folge haben kann.
Dieser bedauernswerte Zustand war für uns die Initialz
ündung zur Gründung einer sozialen Initiative, die inzwischen mehr als einer Million Menschen Zugang zu Strom verschafft hat.
Konkret wurden in den vergangenen Jahren eine Viertel
million WakaWakas an mehr als 275 Partner- und Hilfsorganisationen geliefert.

Der Produktname ist also eng verbunden mit der Initiative
„Share the sun“ und nicht nur eine marketingmotivierte Anlehnung an den Shakira-Fußball-Welthit. Wie kommt
es zu Ihrem Engagement, z. B. in Nepal, Haiti oder den Philippinen?

CvG: Das Ziel war anfangs hochwertige Solarlicht-Einheiten und Akkus für Entwicklungsländer zu entwickeln. In der ersten Kampagnenzeit und nachdem wir damit starteten Geräte in den USA und in anderen europäischen Ländern zu verkaufen, entwickelten wir ein Modell, das zum Inhalt hat, dass wir mit unseren
Verkäufen in Europa und USA die Verbreitung von
Licht in Afrika und Asien bewirkt.

Zunächst konzentrierten wir uns auf Haiti und nachdem di
e Situation in Syrien eskalierte haben wir uns auch dort engagiert. Bald darauf halfen wir den Opfern des Erdbebens in Nepal, statteten Ebola-Helfer aus und stellen unsere Geräte Überlebenden des Taifuns Hayan auf den Philippinen zur Verfügung.

Als Hersteller der Produkte haben Sie in der Entwicklungsphase größten Einfluss auf die technischen Spezifikationen, wie Chip-Technologie, Panelgröße, Anzahl der LED und die technische Leistungsfähigkeit. Welche Überlegungen liegen beispielsweise dem Power+ zugrunde? Warum verwenden Sie z. B. zwei LED?

CvG: Im Vorfeld der Entwicklung haben wir uns viele Ge
danken über den praktischen Einsatz der Geräte gemacht. Durch die Anordnung der beiden LED ist es möglich, einen gesamten Raum zu erhellen und es war auch eine Design-Entscheidung.

Die LED haben einen CRI -Wert von mehr als 80 und stellen daher eine gute Farbwiedergabe bereit. Das Sonnenlicht hat einen Wert von maximal 100 CRI und die verwendeten LED stellen die angestrahlten Farben natürlich und für das menschliche Auge angenehm dar. Die Farbtemperatur beträgt 6500 Kelvin, was Tageslichtweiß bei bedecktem Himmel oder
leichter Bewölkung entspricht.

Es ist für unsere Zielgruppe wichtig, dass man die
WakaWaka-Hardware überall hin mitnehmen kann, also haben wir uns für ein kompaktes Design entschieden, das man auf einer Flasche befestigen kann.
Auf diese Weise brauchen die Geräte mit LED keinen Lampenfuß.
Daneben kann das WakaWaka Licht als Leselampe verwendet werden bzw. als Taschenlampe. Als später die Powerbank-Technik hinzukam haben wir das Design übe
rnommen und beide Funktionen kurzerhand miteinander
kombiniert. In verschiedenen Ländern ist WakaWaka seit Jahren vertreten. Sie verantworten seit kurzem die Aktivitäten in Deutschland, in Österreich und der Schweiz. Ab wann werden die WakaWaka-Produkte offiziell in Deutschland zu beziehen sein?

AP: Offizieller Starttermin für eine Vertretung von
WakaWaka in Deutschland ist der 1. Juni 2017.

Bei welchem Produkt rechnen Sie mit dem größten Interesse hierzulande? Sind es eher die reinen LED-Lampen, die per Solarenergie aufgeladen werden können oder Kombi-Modelle, die zudem als steckdosenunabhängiges Ladegerät z. B. für Smartphones dienen?


AP: Nach den ersten Gesprächen auch innerhalb des Fachhandels schreibt man dem WakaWaka Power+ das größte Interesse zu. Dieser Eindruck deckt sich übrigens mit der Situation in den übrigen europäischen Ländern.
Ihr Unternehmen bedient eine gigantische Zielgruppe im Outdoor-Bereich. Ein Extra an Ladequalität, die noch dazu aus Sonnenlicht gespeist werden kann, ist
für jeden Freizeit- und Sportfan reizvoll. Wie muss man sich den Einsatz z. B. des WakaWaka Power+ in der Praxis vorstellen?

CvG: Die Einsatzorte von WakaWaka-Produkten können sehr vielseitig sein und decken verschiedende
Bereiche rund um Haus und Garten ab, vom Geräteschupp
en bis hin zum Ablesen von Zählerständen im Dunkeln, doch vor Allem sind die Geräte bei Freizeitaktivitäten und im Urlaub beliebt.

Ob nun beim Wandern, beim Camping, Angeln, auf eine
r Safari, beim Bergsteigen, Geocaching oder auf Expeditionen, die WakaWaka-Technik stellt ein nützliches Back-up an Strom zur Verfügung.
Neben diesen Einsatzgebieten werden die Geräte auch
in Notsituationen verwendet. Denken wir an Opfer von Naturkatastrophen, Menschen auf der Flucht, die Verwendung im Rettungsdienst und überall dort wo weder Stromversorgung noch Licht zur Verfügung stehen.


Größe:1.77 MB
Abmessungen:2067 x 1200 px
17.5 x 10.16 cm
Auflösung:300 dpi

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WakaWaka
Wilhelminastaat 18
2011 VM Haarlem
Niederlande

01728329737




Ansprechpartner
Jorg Mühlenberg
Stand: FG-B8/3

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