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Kälteschutz in der Hosentasche: OutDoor präsentiert innovative Ausrüstung

08.07.2013
Hartware ist einer der Kernbereiche von Outdoor und auch im Jahr 2014 wichtiger Imagetreiber der Branche

Friedrichshafen - Wenn der Berg ruft, muss auch die Ausrüstung stimmen. Wander-, Trekking- und Camping-Accessoires stehen hoch im Kurs bei den Outdoor-Sportlern und zählen mit Bekleidung und Schuhen zu den tragenden Säulen im Outdoor-Markt. Ausrüstung wie Zelte, Schlafsäcke und Rucksäcke ist längst zum Imageträger der Branche geworden. Die Neuheiten und Trends zeigt die Fachmesse OutDoor vom 11. bis 14. Juli 2013 in Friedrichshafen.

Bekleidung können viele, Hartware aber nur die Outdoor-Spezialisten. Für die Outdoor-Branche ist das Geschäft mit der Ausrüstung die Lebensversicherung. Bei diesen Produkten ist die ganze Kompetenz der Hersteller gefragt.
Neil McAdie, Verkaufsleiter der englischen Equip-Gruppe sieht die Marken im Vorteil, die sich fokussieren und erkennbare Unterscheidungsmerkmale mit starken Produkten haben. Marketingleiterin Carolyn Budding vom Wettbewerber Terra Nova ergänzt: "Verbraucher suchen einen Gegenwert. Sie brauchen nicht unbedingt das preiswerteste Produkt, aber sie wollen genau wissen, ob ihr Produkt hält, was es verspricht. Im Bereich der funktionellen Hartware lässt sich das viel transparenter und eindeutiger festlegen - bei Bekleidung ist die Bewertung subjektiver."

Gewicht ist beim Zelt weiterhin ein wichtiges Thema, muss man es doch tagsüber im Rucksack transportieren können. Gerade mal 770 Gramm wiegt das derzeit leichteste Ein-Personen Zelt, das "Telemark 1" von Nordisk. Ultrafeines "10 Denier Nylon", Karbon-Gestänge, Titan-Heringe und Abspannleinen aus Kevlar sorgen für die Windstabilität. Etwas schwerer, aber für drei Personen geeignet, ist das "Exolight III" von Jack Wolfskin, das weniger als zwei Kilo auf die Waage bringt. Im Gewicht dazwischen lässt sich das "Essence Ultralite II" von Salewa einordnen. Die Designer aus Bozen haben erneut die Idee des Single-Wall-Zeltes aufgegriffen. Herausgekommen ist ein Zelt für alle Klimazonen von Dschungel bis Alpin, ohne dass es sich zur "Tropfsteinhöhle" entwickelt.

Mit Leichtigkeit punktet auch Bergans: "Gewicht ist bei Rucksäcken natürlich auch ein Thema, wie wir mit unserer leichten Rucksack-Linie zeigen", weiß Christoph Centmayer, verantwortlich für Marketing und Communication, "unsere Kunden sind aber auch am Komfort interessiert und geringes Gewicht steht dem manchmal entgegen." Für die nächste Sommersaison gewinnt auch das Thema Wasserdichte an Bedeutung. Sowohl die Kanadier von Arcteryx als auch die Amerikaner von Mountain Hardwear kommen mit neuen Technologien bei Rucksäcken nach Europa. Der Clou bei beiden: Das Material wird von innen abgedichtet, so dass die Rucksäcke von außen mit allen Details versehen werden können. Während Arcteryx beim "Alpha FL Pack" die "AC2-Schweißtechnologie" einsetzt, präsentiert Mountain Hardwear den ersten wasserdichten Rucksack mit Outdry Membran.

Feiern ist bei Deuter diesen Sommer angesagt: Vor 30 Jahren hat der Hersteller aus Gersthofen das ‘Air Comfort’-System erfunden. "Damit klebte der Rucksack auch nach langen Wanderungen nicht mehr schweißnass am Rücken”, beschreibt Geschäftsführer Martin Riebel den damaligen Quantensprung beim Komfort. Neuen Zielgruppen nehmen sich dagegen Fjällräven und Gregory an. Letztere haben an der "Everyday"-Kollektion neu angesetzt, während Fjällräven von den "Urbanauten" spricht, die auf den Briefpack No. 1 abfahren sollen.

Um jedes Gramm feilscht auch Deutschlands Schlafsackmanufaktur Yeti mit dem "Fever Zero", einem Superleichtgewichts-Schlafsack. Bei einem Gesamtgewicht von 280 Gramm passt der Kälteschutz in die Hosentasche. Not macht erfinderisch bei den Herstellern von Daunenschlafsäcken: "Für das Jahr 2014 ist damit zu rechnen, dass Daunenschlafsäcke deutlich teurer werden, da es beim Rohstoff hochwertiger Daunen durch die Vogelgrippe in China zu Engpässen kommen wird”, so Herbert Horelt, Geschäftsführer Haglöfs Deutschland GmbH. Das Unternehmen reagiert bereits und präsentiert zur OutDoor ein komplett neues Sortiment, bei dem Daune und Kunstfaser miteinander kombiniert werden. Auch Wettbewerber Tom Strobl, Geschäftsführer von Invia hat vorausgedacht: "Unsere neue Matrix Serie ist eine spannende Sache, sie besteht aus Hybridschlafsäcken mit Primaloft und hydrophober Daune."

Die OutDoor 2013 ist von Donnerstag, 11. bis Sonntag, 14. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr). Weitere Informationen unter: www.outdoor-show.com.

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