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Outdoor-Bekleidung: Volle Funktion voraus

08.07.2013
Outdoor-Textilien müssen nicht nur funktionieren, sondern auch grüner sein

Friedrichshafen - Schneller, höher, weiter sind die Vorgaben für olympische Medaillien. Dichter, leichter, atmungsaktiver lautet dagegen die Maxime für mehr Komfort bei Outdoor-Bekleidung. Das gilt uneingeschränkt auch für die Saison 2014. Zur Fachmesse OutDoor präsentieren die internationalen Branchengrößen vom 11. bis 14. Juli 2013 erstmals ihre Textilneuheiten.

Die Outdoor-Branche lebt von der Fortentwicklung oder gar der Erfindung immer weiterer Funktionalitäten. Das ist auch auf der 20. OutDoor nicht anders. Manche Premieren sollen neue Zielgruppen ansprechen, wie etwa die Mäntel "Asta Aino Armi" von Hersteller Finkid oder die "Allwetterjacke" von Mamalila. Beide haben nun die Frauen im Visier, vor allem die mit Kind oder die, die Nachwuchs erwarten. Die Neuheiten lassen sich auf den wachsenden Bauch erweitern oder zu zweit tragen. Möglich machen das integrierbare Einsätze, die die Jacken im Umfang mitwachsen lassen.

Viele Innovationen sollen dagegen einfach "nur" leichter sein, als die Vorgängermodelle. Niedriges Gewicht wird dabei als höherer Komfort gleichgesetzt. Dann entstehen Produkte wie die Haglöfs "L.I.M Essens Jacket", eine Daunenjacke, die gerademal 170 Gramm wiegt oder Columbias "Superlight Plasmic" Jacke, eine rucksacktaugliche, wasserdichte Jacke mit 218 Gramm.

Vielen Verbrauchern und auch Herstellern reicht die Ausrichtung auf Funktion nicht mehr aus. Richtige Outdoor-Bekleidung muss unterdessen auch ökologisch und gesellschaftlich korrekt hergestellt sein. Yeti aus Görlitz etwa, präsentiert erstmals ein Gewebe, das aus dem Öl der Rizinuspflanze hergestellt wurde. Die "North"-Daunenjacke ist die erste Jacke, die auf pflanzlich gewonnenes Nylon basiert. Adidas Outdoor nutzt ein Material, das völlig ungefärbt ist. Die "TX Zupalite Jacket" ist milchig durchsichtig, der nicht durchgeführte Färbeprozess spart Wasser, Energie und Chemikalien, dabei ist die Jacke so funktionell wie ein buntes Gegenstück. Klättermusen ist dem Ideal einer Kreislaufwirtschaft mit der "Myser Jacket" auf den Fersen. Die Schweden nutzen recyceltes Polyproylene und führen es nach dem Ende der Jacke auch wieder in den Recyclingprozess ein, um wieder recyceltes Polypropylene herzustellen.

Maier Sports zeigt in Friedrichshafen eine Polyurethan Emulsion Imprägnierung, die dauerhaft und PFC-frei ist. Auch mit Nikwax "TX-Direct" und Schoeller "Ecorepel" sind PFC-freie Mittel auf dem Markt, die bei Nässeschutz keine Kompromisse eingehen. Ebenso die "Urban Toshi Jacket" von Pedaled. Sie ist aus 100 Prozent Baumwolle, aber dennoch wasserdicht, winddicht und atmungsakiv.

Zu den eher ungewöhnlichen Produkten gehört der Robe Towel von PackTowl/ Cascade Designs. Dahinter verbirgt sich "ein Bademantel und Handtuch in einem. Zumindest auf Europas Campingplätzen wird sich diese "Jacke” eine hohe Beliebtheit erfreuen.

Die OutDoor 2013 ist von Donnerstag, 11. bis Sonntag, 14. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr). Weitere Informationen unter: www.outdoor-show.com.

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