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Die 20. OutDoor zeigt Innovationen und Produktgeschichte(n)

10.07.2013
Start der OutDoor 2013 mit 913 Ausstellern aus 42 Nationen

Friedrichshafen - Die Outdoor-Branche lebt von Erneuerungen. Das erkennt man auch auf der 20. OutDoor die am Donnerstag, 11. Juli 2013 für vier Tage der Fachwelt ihre Tore öffnet. 316 Einreichungen beim OutDoor Industry Award 2013, zahlreiche Welt- und Europaneuheiten und pfiffige Ideen in allen Hallen. Trotzdem ist Outdoor alles andere als ein schnelllebiges Saisongeschäft. Outdoor steht auch für Beständigkeit der Ideen, Langlebigkeit der Produkte und Verlässlichkeit unterwegs.

Lowe Alpine: Wie wir heute Rucksäcke tragen
Lowe Alpine zählt zu den echten Branchenpionieren und hat den Rucksack, wie wir ihn heute tragen, erfunden: Den Innengestell-Rucksack. Darüber hinaus hat die Marke aus Kendal, England, mit dem "PL-Leitersystem" das meistkopierte Verstellsystem entwickelt. Das erste Modell names Cerro Torre wurde am 1. Mai 1983 vorgestellt und zählt in Fachkreisen inzwischen zu den Legenden. Für 2014 präsentiert Lowe Alpine das neue System "Axiom", das sich in der Rückenlänge ganz selbsterklärend und einfach verstellen lässt. Dies ist sogar während des Tragens möglich.

Sherpa Adventure Gear: "Made in Nepal. Just like us”
Sherpa ist mehr als ein Firmenname eines Outdoor-Bekleidungsherstellers aus Nepal. Er steht für Herkunft und Identität, Tradition und Passion, Erkenntnis und Verantwortung. 2005 von Tashi Sherpa gegründet (sein Onkel begleitete bereits 1953 Edmund Hilary am Everest), basiert die Produktentwicklung auf der engen Zusammenarbeit mit Sherpa-Athleten im Himalaya, die ihr Know-how einbringen. Der Hauptsitz von Sherpa Adventure Gear befindet sich in Kathmandu und ein Großteil der Produkte wird dort unter fairen Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt. Sherpas die diese Bekleidung tragen, erhalten ein festes Gehalt und ein Teil des Firmenumsatzes geht an die "Paldorje Education Stiftung", die Bildungsprogramme für Sherpa-Kinder initiiert.

Das Zwiebelprinzip der Lundhags Stiefel
Die schwedische Firma Lundhags macht keine Wanderschuhe, sondern Wanderstiefel. Das ist ein entscheidender Unterschied, wenn man durch die meist feuchten Fjells des skandinavischen Nordens wandert. Wanderschuhen wird nachgesagt, sie seien lange haltbar. Lundhags Stiefel überdauern. Sie sind so konstruiert, dass man Teile davon ersetzen und austauschen kann - nicht nur die Sohle. "Sie altern mit Würde", heißt es aus dem Firmensitz in Järpen. Ausgeführt in echtem schwedischen Handwerk kommt in der Lundhags-Welt aus Leder und Gummi das aus der Funktionsbekleidung bekannte Zwiebelprinzip zum tragen: Der Schuh fungiert dabei als dritte, äußerste Schutzschicht, das bei herkömmlichen Wanderschuhen fest in den Schuh eingenähte (Membran-) Innenfutter fällt weg und wird durch Socken und Woll-Einlegesohlen durch den Träger selbst gebildet.

Jack Wolfskin: Scharfes Markenprofil für die Zukunft
Die Marke mit dem Tatzenlogo ist die größte deutsche Outdoormarke und eines der Unternehmen mit der höchsten Wiedererkennung überhaupt. Jack Wolfskin hat in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass Outdoor heute die gesellschaftliche Stellung innehat, die man Outdoor zuschreibt. Bandenwerbung in Fußballstadien und zur Vierschanzentournee, Straßenwerbung und Markenstores. Dennoch plant Jack Wolfskin einen neuen Auftritt und eine neue Corporate Identity: Klarere Abgrenzungen der Produktlinien, Aufwertung der technischen "Alpine Trek"-Kollektion durch ein erweitertes Logo und wasserdichte "Texapore"-Softshells gilt es interaktiv mit "Tunnelblick" zu entdecken. Zum neuen Auftritt gehört auch der sukzessive Ausstieg aus der Fluorchemie.

Stanley: Die Legende lebt - seit 100 Jahren
Das ist eine der unglaublichen Geschichten. Ein Produkt, das seit 100 Jahren unverändert ist. Ein Produkt geboren im Jahre als Henry Ford das Fließband erfand, ein Jahr bevor der Reißverschluss auf den Markt kam. Die Welt um die legendäre Stanley Edelstahlthermosflasche herum hat sich seitdem nachhaltig verändert und mit ihr deren Einsatzbereiche. Angefangen hat alles in der amerikanischen Automobilindustrie. Die Arbeiter haben Essen und Getränke in Stanley Stahlbehältern mit zur Arbeit genommen. Heute wird das Produkt überall dort eingesetzt, wo Zuverlässigkeit gefragt ist - auch im Freizeitbereich, beim Angeln, Zelten, auf Wintertouren. Dabei gilt heute wie damals: Heißes bleibt heiß oder Kaltes kalt - 24 Stunden lang. Der Erfolg der Stanley-Thermosflasche basiert auf weniger als Luft. Für die Isolierung sorgt ein effektives Vakuum zwischen den äußerst stabilen Innen- und Außenbehältern, die auch heftigem Gebrauch standhalten.

Die OutDoor 2013 ist von Donnerstag, 11. bis Sonntag, 14. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr). Weitere Informationen unter www.outdoor-show.de.

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