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Presserundgang OutDoor 2014: Brennende Ideen, coole Füße und innovative Stoffe

09.07.2014
Start der OutDoor 2014 mit 925 Ausstellern aus 39 Nationen

Friedrichshafen - Die Outdoor-Branche lebt von Innovationen. Das erkennt man auch auf der 21. OutDoor, die am Donnerstag, 10. Juli 2014 für vier Tage der Fachwelt ihre Tore öffnet. 365 Einreichungen beim diesjährigen OutDoor Industry Award, zahlreiche Welt- und Europaneuheiten und pfiffige Ideen an den Ständen - ein Rundgang durch die Messehallen am Bodensee macht deutlich: Es gibt sie noch, die Firmen, die alles einfach etwas anders machen: Die Querdenker. Und genau davon lebt die Outdoor-Branche.

Montane: Flott unterwegs und perfekt geschützt

Im Vergleich mit den Wettbewerbern ist die britische Outdoor-Firma noch blutjung, gerade mal volljährig. Dass sie jung ist, merkt man schon am Firmenanspruch: "Further. Faster". Das riecht nach Aktivität, Herausforderung, dem Kampf mit dem inneren Schweinehund. Seit einigen Jahren ist Montane Veranstalter des ‚Montane Lakeland 100 and 50’ Ultrarennen. Ein Extremlauf über 100 beziehungsweise 50 Meilen - inklusive Orientierung. Die Erfahrung, die die Firma dabei gesammelt hat, ist nun in die innovative ‚VIA Trail-Series’ eingeflossen. Federleichte Ausrüstung für ganz harte Jungs und Mädels, die sich 40 Stunden durch die unwegsamsten Gegenden des Lake District quälen und das als Spaß empfinden. Dass das englische Wetter da ein Wörtchen mitzureden hat, versteht sich von selbst. Bei dieser Laufbekleidung geht es deshalb auch um Wasserdichte, Wärme und Wohlfühlen - und natürlich alles so klein packbar, dass es in einem eng anliegenden Laufrucksack zu verstauen ist.

PrimaLoft: Die Zukunft von Funktionsisolation ist hybrid

Vor zwanzig Jahren hieß es über das Material PrimaLoft: "Das kann man nicht als Isolation verkaufen, das ist viel zu flach." Isolation musste einen fetten Bausch haben, damit sie gut war. PrimaLoft setzte auf einen neuen Denkansatz und zählt dadurch heute zu den wichtigsten Komponenten-Lieferanten, vergleichbar wie Gore-Tex, Polartec oder Vibram. Das Schöne an PrimaLoft: Die Mikrofaser ist dünn, extrem fein und weich, wasserabweisend und extrem warm. Als Isolationsmaterial in der zweiten und dritten Lage ist es unersetzbar und wird mittlerweile sogar in der ersten Schicht eingesetzt. Der amerikanische Hersteller gibt sich mit dem Erreichten jedoch nicht zufrieden, denn neue Ideen bestimmen den Markt. Eine davon ist PrimaLoft Performance Down Blend, denn die Zukunft der Funktionsisolation ist hybrid. Die neue Mischung verbindet die besten Eigenschaften von hochwertiger Daune mit den Vorteilen von PrimaLoft und das sogar in einer leichten Sommerqualität. Frieren war wirklich gestern.

Macpac: Was Kiwis und Azteken mit einem Rucksack zu schaffen haben

Gibt es ein gelobtes Land des Trekking? Für viele ist Neuseeland das Outdoor-Traumland schlechthin. Nirgends sonst liegen alpine Berge und sonnige Strände so dicht beisammen. Dazwischen endlose Trails, Flüsse, weites Land. Manche sagen, dass nirgends das Wetter schneller umschlägt als in Neuseeland. Man muss immer mit Regen rechnen. Die Rucksackhersteller aus Christchurch von der Südinsel sind mit diesem Wetter aufgewachsen. Sie wussten deshalb: Wir brauchen ein Rucksackmaterial, das dicht ist, sich aber dennoch natürlich anfasst, das starker UV-Strahlung die kalte Schulter zeigt und vor allem auch robust genug ist, dem scharfkantigen Elefantengras zu widerstehen. Die Antwort war ein Baumwollmischgewebe, das wasserdicht mit Wachsen ausgerüstet ist. Es wurde Aztec genannt. 12 Oz gewebtes Canvas aus 50% Baumwolle und 50% Polyester, dessen Baumwollfäden durch Nässe aufquellen und sämtliche Ritzen abdichten. Macpac und Aztec sind aber nicht stehen geblieben. Der Nachhaltigkeitsanspruch ließ vor vier Jahren EcoAztec entstehen. Der Lightweight-Trend der letzten Jahre verlangte eine leichtere Version des Materials. Macpac lanciert nun AztecPlus und das ist 50% leichter als das Original, aber nur ein Drittel weniger robust. Der Clou: Mehr Fäden pro Quadratzentimeter.

Light My Fire: Scharfes Markenprofil für die Zukunft

Am Anfang war das Feuer... und die Frage, wie man Feuer draußen einfacher und sicherer machen könnte, selbst in strömendem Regen. Der Schwede Michael Odqvist entdeckte ein altes Geheimnis wieder: MayaSticks. Extrem harzhaltiges Holz aus den Wurzelstöcken von Pinien. Auch in unseren Breiten war das bekannt: Kienspan. Kiefernholz mit Harzeinschlüssen. Wenn die äußere Baumrinde eine Verletzung aufweist, fängt der Baum an, Harz zu produzieren um damit die Wunde zu schließen. Kienspan nennt man Holzstücke aus diesem harzigen Holz. Odqvists Problem: Das Holz verkaufte sich nicht. Doch dann kam ihm 1996 eine zündende Idee: den passenden Feuerstarter - natürlich aus Schwedenstahl. Light My Fire war auf einmal eine runde Sache. Seitdem benutzen Generationen von Pfadfindern, Outdoorern, Abenteurern, Survival-Experten und Bushcraftern Kienspan sowie einen Feuerstahl - und es funktioniert - jedes Mal.

Mora of Sweden: Scharfes Markenprofil für die Zukunft

Wer in Mora lebt, baut Messer. Das liegt schlicht daran, weil es immer so war - seit mehr als einhundert Jahren. Der Ort Östnor ist das Zentrum des schwedischen Schwedens. Echtes Handwerk wurde über Generationen verfeinert und weiter getragen. Das einzige, was sich verändert hat: Heute werden die Messer nicht mehr in mühevoller Heimarbeit gemacht, sondern unter einem Dach der Morakniv Fabrik. Sonst ist alles geblieben: Echtes Handwerk, heimische Materialien, Made in Sweden - einfach eine scharfe Sache. Wer draußen unterwegs ist, hat ein Messer dabei, als Werkzeug für viele Aufgaben. Und natürlich kann man es auch zum Feuermachen einsetzen. Einfach mal ausprobieren.

Arc’teryx: Systemschuhe für mehr Funktion

Legenden brauchen Zeit. Arc’teryx ist eine Ausnahme. Als die kanadische Firma aus Vancouver die ersten Produkte auf Messen präsentierte, wurde sie quasi über Nacht zur Legende. Innovative Technologien wie der wasserfeste Reißverschluss, neuartige Verarbeitungsmethoden wie die Lamination von Textilien und stets eine Qualität, die ihresgleichen sucht. Das Arc’teryx Motto lautet deshalb auch: ‚Pursue Perfection’. Zu Deutsch: Strebe nach Perfektion. 2014 präsentiert Arc’teryx erstmals eine Schuhkollektion. Und wenn die Kanadier etwas machen, dann steckt ein Sinn dahinter, ein Quantensprung in der Funktionalität. Primus inter pares der Schuhkollektion ist der Alpha2 FL, ein Approach-Schuh für anspruchsvolle Aktivitäten. Der Alpha2 FL ist aber mehr als nur ein Schuh: Dank separatem Stretchliner und nahtlos laminiertem Außenschuh bietet dieser beste Passform und Langlebigkeit. Ein austauschbarer Innenschuh mit hoch elastischem Gore-Tex Stretch-Laminat und verstärkter Sohle ist in Low- und warmer Midversion erhältlich und kann sogar als Hüttenschuh getragen werden.

Die OutDoor 2014 ist von Donnerstag, 10. bis Sonntag, 13. Juli nur für den Fachhandel geöffnet (Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr). Weitere Informationen unter www.outdoor-show.de.
 

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