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Ein Fall für den Spezialisten: Kinderprodukte auf dem Outdoor-Markt

08.06.2017
Wachstumsmarkt mit Potenzial - Junge Kunden sind Zielgruppe mit hohem Funktions- und Komfortbedarf

Friedrichshafen - Es ist eine Zielgruppe, die nicht durch Rekorde und abenteuerliche Unternehmungen auffällt und doch werden sie häufig als die "wahren Outdoorer" bezeichnet: Kinder. Was anfänglich ein Nischensegment in der Branche war, hat sich längst als wichtige Konstante und elementarer Bestandteil der Fachmesse OutDoor entpuppt. Und typisch Outdoor: Auch hier machen die Spezialisten das Rennen, was sich vom 18. bis 21. Juni 2017 wieder zeigen wird.

Die Outdoor-Branche ist erwachsen geworden. Das erkennt man auch daran, dass der Markt für Kinderprodukte in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Die Abenteurer der ersten Generation haben längst Nachwuchs oder sind mit ihren Enkeln unterwegs. "Natürlich sind Kinder eine glaubhafte Zielgruppe. Kinder sind wahre Outdoor-Experten", zeigt sich Daniele Grasso, Head of Product Management bei Jack Wolfskin, angetan vom Thema Kinder-Outdoor. Diese Meinung ist europaweit in der Branche verbreitet. "Kinder sind für den Outdoor-Markt eine ganz wichtige Zielgruppe, die man nicht vernachlässigen sollte", ist Patrick Laquer, Key Account Manager Germany von Craghoppers überzeugt.

Hinsichtlich der Qualität muss die Kinderbekleidung mindestens so gut sein, wie die der Erwachsenen, da diese ihre Kleider oft noch viel mehr beanspruchen als die Großen. Auch hinsichtlich der Funktion darf es bei den kleinen Größen keine Abstriche geben. Die Funktionspalette entspricht weitgehend der Erwachsenenbekleidung mit einigen Schwerpunkten: "Schadstoffe dürfen grundsätzlich, aber im Besonderen in Kinderbekleidung, nicht verwendet werden", betont Clemens Weigand, Country Manager Deutschland und Österreich für Reima.
Er fokussiert zusätzlich auf UV-Schutz, weil die zarte Kinderhaut besonders anfällig ist und Hautkrebs im Alter oftmals auf Sonnenbrände in der Kindheit zurückzuführen ist. Craghoppers arbeitet, wie fast alle Kinderanbieter, eng mit Waldkindergärten zusammen und orientiert sich nach deren Vorgaben: Neben Sonnenschutz wird dort auch Bekleidung mit Zeckenschutz empfohlen. Patrick Laquer spricht von einem starken, zweistelligen Umsatzwachstum bei Insektenschutzbekleidung, was vor allem durch junge Familien generiert werde.

Neben den klassischen Funktionen wie Feuchtigkeitsmanagement, Atmungsaktivität sowie Wasser- und Winddichte, ist Ansprache und Komfort ganz wichtig. Ein Spagat, der nicht ganz einfach ist. Kinderbekleidung muss robust und langlebig sein, damit sich der Preis für die Eltern mit der Zeit relativiert. "Unser Ansatzpunkt ist eine sehr hochwertige Qualität, sodass sie auch noch von Geschwisterkindern getragen werden kann und möglichst wertstabil auch für den Gebrauchtmarkt ist", erklärt Thomas Weil, Marketing Manager von Elkline.

Während Kinderbekleidung spezielle eigene Designs haben, ist das bei Kinderausrüstung anders. Vor allem beim Rucksack funktioniert ein "Take-Down" von Erwachsenen-Styles auf Kinderprodukte gut und die Kinder sind von der Miniversion des Papa- oder Mama-Rucksacks begeistert. Fest steht: Die reinen Kindermarken wie  Reima, Trollkids haben eine hohe Glaubwürdigkeit. Für Craghoppers, Elkline, Jack Wolfskin oder Vaude ist Kinderbekleidung und -ausrüstung eine wichtige Sparte in der Gesamtkollektion.

Die 24. OutDoor ist von Sonntag, 18. Juni bis Mittwoch, 21. Juni 2017 nur für den Fachhandel geöffnet (Sonntag bis Dienstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 17 Uhr). Weitere Informationen unter: www.outdoor-show.com.

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